„Promis bringen weniger Geld“: Der Biograf der Spider Murphy Gang im Interview

Wer ist Andreas Mäckler? Andreas Mäckler ist Publizist, Schriftsteller und Biograf und lebt in Bayern. Er schreibt die Lebensgeschichten von „normalen“ Menschen auf, hatte aber auch schon den einen oder anderen Promi als Kunden. Vor fast 20 Jahren gründete er das Biografiezentrum, das ist die Vereinigung der deutschsprachigen Biograf*innen. Dort habe ich ihn kennengelernt und bin derzeit die einzige Österreicherin in diesem Club. Andreas ist ein toller Lehrer und in seinen Kursen kann man von seiner langjährigen Erfahrung extrem profitieren. Was mich außerdem beeindruckt: Er hat einen eigenen Wikipedia-Eintrag!  Im Interview habe ich ihn ausgefragt: über seine berühmten Kund*innen, den allgemeinen Biografietrend, spannende und unangenehme Kund*innen und übers Biografiezentrum. Er erklärt auch, warum weniger prominente Menschen oft die besseren Auftraggeber sind. Wir schreiben Ihre Lebensgeschichten! (biogeaphiezntrum.de) Biograf werden Wie lange bist du…

0 Kommentare

Andere zum Schreiben anstiften – Interview mit Ramona Jakob

Bei ihr hat alles begonnen. Ohne es zu wissen, hat Ramona Jakob (im Bild rechts) bei mir eine Begeisterung entfacht, die bis heute anhält. 2015 machte ich bei ihr die Ausbildung zur Seminarleiterin für biografisches Schreiben. Warum? Weil ich Zeit hatte (ich war in Bildungskarenz) und weil ich unbedingt nach Berlin wollte, wo der Kurs stattfand (auf dem Bild links bin ich bei der Schreibtherapie-Ausbildung in Berlin). Selbst Schreibworkshops abzuhalten, war nicht meine Intention. Doch es kam anders. Die Methoden, die wir lernten, das Schreiben über mein Leben, die Elfchen und Rondells begeisterten mich derartig, dass ich das nicht für mich behalten konnte. Also begann ich, andere zum Schreiben anzustiften: zuerst die Freundinnen, meinen Mann, die Frauengruppe meiner Mama, meine Kinder und…

0 Kommentare

Von den Profis lernen: Wie lustig darf das Leben sein?

Interview mit einer Clownkünstlerin Ursula Teurezbacher ist Trainerin, Improtheaterspielerin, Clownkünstlerin, CliniClown und Mutter. Gemeinsam mit Christian Freisleben hat sie das Projekt LebensBlüten gestartet, das sind Biografien, die mit der eigenen Stimme gesprochen werden – eine Art Mini-Hörbuch. Ich habe mit ihr über Humor und ihre Hör-Biografien gesprochen und mir ein paar Tipps geholt für gute Fragen, perfekte Pointen und lustige Texte. Dazu gibt’s auch eine Übung aus dem Magazin „SchreibRÄUME“ "Humor ist eine Haltung. Dazu gehört auch Selbstironie, also über sich lachen zu können und zuzulassen, dass andere mitlachen. Und dass einem nichts zu blöd ist." Es gibt in jeder Biografie auch lustige Momente – welchen Stellenwert sollen sie haben?Ursula: Einen sehr wichtigen Stellenwert. Humor ist ein feines Stilmittel, um etwas aufzulockern und die…

0 Kommentare

Kurz, knackig, kraftvoll: 11 Gründe, warum ich Elfchen so supercool finde

Es ist der Klassiker jedes Schreibworkshops, der Fixstern am kreativen Schreib-Himmel: das Elfchen. Ich habe es vor sechs Jahren kennen und lieben gelernt – bei meiner Ausbildung zur Seminarleiterin für biografisches Schreiben in Berlin. Davor war Dichten ein rotes Tuch für mich. Als seriöse Journalistin macht man das einfach nicht.  So kann man sich täuschen. Ich zeige euch hier, wie man ein Elfchen schreibt, es gibt jede Menge Beispiele und meine elf Gründe fürs Elfchen. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr. Ich habe auch mein Büchlein wieder gefunden, dass ich damals in Berlin dabeihatte. Es ist vollgekritzelt mit Elfchen wie diesen: Ein paar Beispiele aus Berlin Spätkauf Und Kuchenparadies DDR lässt grüßen Menschen muss man mögen Berlin Abgefuckt und modern Genuss und Geschichte Zigaretten drehen sie selbst Berliner Berlin…

0 Kommentare

Persönliche Geschenke … wenn der Text auf der Geburtstagskarte Freudentränen in die Augen zaubert

Auf der Suche nach dem passenden Geschenk ist Kreativität gefragt. Was wünscht er sich wirklich? Was sind ihre Hobbys? Haben sie nicht eigentlich schon alles, was sie brauchen? Nach längerem Grübeln und Schauen wird klar: Ein ganz persönliches Geschenk muss her! Ich zeige euch hier, wie ich mir so ein „Geschenk to write“ vorstelle und wie ihr das ganz easy selbst machen könnt. Mehr als 14 Millionen Ergebnisse erhält man, wenn man „persönliche Geschenke“ googelt. Schlüsselanhänger, Frühstücksbrettchen, Tassen oder T-Shirts! Es gibt mehr Geschenkartikel, als die Welt jemals verschenken kann. Und um sie persönlicher zu gestalten, werden Namen und Sprüche eingraviert und aufgedruckt – aber ist das wirklich persönlich? Ich schreibe die Texte für die Karten gern selbst. Oder ich denke mir…

2 Kommentare

Ob online oder im Seminarraum – es gibt mindestens 7 gute Gründe für einen Schreibworkshop

„Das Wichtigste überhaupt war für mich, zum Schreiben zu kommen, mir die Zeit dafür zu nehmen, also das Angebot an sich wahrzunehmen!“ (Anneliese, Teilnehmerin im Premiere-Online-Kurs) Schreiben, Reden, Zuhören … Das ist das Trio, aus dem meine Workshops für biografisches Schreiben gemacht sind. Es gibt Impulse und Methoden, die zum Schreiben anregen. Wir reden über die Lebens-Themen genauso wie über die Texte der Teilnehmer*innen. Und wir hören uns an, was es übers Schreiben und über Biografien zu sagen gibt – und was die anderen geschrieben haben. Es ist ein Sprung ins lauwarme Wasser. Jeder Workshop beginnt mit einer Aufwärmübung, um das Handgelenk und den Geist locker zu machen und die Kreativität aufzuwecken. Dann geht’s richtig los. Wir sammeln Ideen, Gedanken und Wörter…

0 Kommentare

Mit dem Schreibvirus angesteckt: 5 Ideen, wie wir die Corona-Zeit fürs biografische Schreiben nutzen

Was ist in diesem Jahr alles passiert? Und was dachten wir im März 2020, was auf uns zukommt? Bestimmt nicht das, was es bis jetzt geworden ist: 14 Monate Corona-Pandemie. Und keiner weiß, was noch kommt. Sicher ist aber: Dieses kleine gemeine Virus und seine Auswirkungen sind fixer Bestandteil unserer Biografien. Wenn wir also irgendwann unsere Lebensgeschichten erzählen oder auch aufschreiben, wird es seinen Platz haben und mit ihm all die Erinnerungen an Lockdown, Nasenbohrer-Test, Impfung mit und ohne Nebenwirkungen, Distance Learning und Masken im Gesicht. Vielleicht erinnern wir uns aber auch an die Freude, als die Gasthäuser wieder aufgesperrt haben, an verstohlene Umarmungen und an das Wiedersehen mit Familie und Freunden nach dem Lockdown. Wie man sich am besten vom Schreibvirus…

1 Kommentar