„Mit Gänsehaut und Tränen in den Augen“ – Florian Gschwandtner über sein OPA-Buch

Meine Kund*innen kommen von zwei Seiten: Entweder sind es Menschen, die ein Buch über ihr Leben schreiben (lassen) möchten, um dieses dann an Freunde und Familie zu verschenken. Oder es sind Kinder und Enkelkinder, die die Geschichte ihrer Großeltern und Eltern nachlesen wollen – und mich beauftragen, diese aufzuschreiben. Wie das abläuft, habe ich hier beschrieben: Was macht eigentlich eine Auftragsbiografin?Ein aufregender Moment ist es jedes Mal, wenn die Bücher aus der Druckerei kommen. So war es auch bei meiner jüngsten Biografie über den 92-jährigen OPA von Florian Gschwandtner. Das Besondere daran: Florian – bekannt als runtastic-Gründer, Investor und aus der Fernsehshow „2Minuten2Millionen“ – macht das Buch öffentlich zugänglich. Wer möchte, kann es unter florian.do/opa downloaden. Für mich bietet das die Möglichkeit,…

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Von den Profis lernen: Wie lustig darf das Leben sein?

Interview mit einer Clownkünstlerin Ursula Teurezbacher ist Trainerin, Improtheaterspielerin, Clownkünstlerin, CliniClown und Mutter. Gemeinsam mit Christian Freisleben hat sie das Projekt LebensBlüten gestartet, das sind Biografien, die mit der eigenen Stimme gesprochen werden – eine Art Mini-Hörbuch. Ich habe mit ihr über Humor und ihre Hör-Biografien gesprochen und mir ein paar Tipps geholt für gute Fragen, perfekte Pointen und lustige Texte. Dazu gibt’s auch eine Übung aus dem Magazin „SchreibRÄUME“ "Humor ist eine Haltung. Dazu gehört auch Selbstironie, also über sich lachen zu können und zuzulassen, dass andere mitlachen. Und dass einem nichts zu blöd ist." Es gibt in jeder Biografie auch lustige Momente – welchen Stellenwert sollen sie haben?Ursula: Einen sehr wichtigen Stellenwert. Humor ist ein feines Stilmittel, um etwas aufzulockern und die…

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Kurz, knackig, kraftvoll: 11 Gründe, warum ich Elfchen so supercool finde

Es ist der Klassiker jedes Schreibworkshops, der Fixstern am kreativen Schreib-Himmel: das Elfchen. Ich habe es vor sechs Jahren kennen und lieben gelernt – bei meiner Ausbildung zur Seminarleiterin für biografisches Schreiben in Berlin. Davor war Dichten ein rotes Tuch für mich. Als seriöse Journalistin macht man das einfach nicht.  So kann man sich täuschen. Ich zeige euch hier, wie man ein Elfchen schreibt, es gibt jede Menge Beispiele und meine elf Gründe fürs Elfchen. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr. Ich habe auch mein Büchlein wieder gefunden, dass ich damals in Berlin dabeihatte. Es ist vollgekritzelt mit Elfchen wie diesen: Ein paar Beispiele aus Berlin Spätkauf Und Kuchenparadies DDR lässt grüßen Menschen muss man mögen Berlin Abgefuckt und modern Genuss und Geschichte Zigaretten drehen sie selbst Berliner Berlin…

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Jahresrückblick 2021: Urknall im Ribisel-Universum oder das erste Jahr ohne OÖN

Juhu, ich bin jetzt Unternehmerin - juhu, wirklich? Nach 23 Jahren als Redakteurin bei den OÖNachrichten ist es passiert. Ich habe das gemacht, was ich eigentlich nie tun wollte: Selbstständig werden. Also selbst und ständig arbeiten. Das höre ich seither sehr oft. Eine deutsche Kollegin nennt uns deshalb lieber Freiberufler - frei bei der Berufsausübung. Das gefällt mir auch besser. Der Abschied ist mir nicht leicht gefallen, vor allem wegen meiner liebgewonnenen Kolleginnen und Kollegen. Es fühlte sich ein bisschen an wie flügge werden und die Familie verlassen. Ein Schritt ins Abenteuer, ein Sprung ins kalte Wasser, eine mutige Entscheidung. Und das mitten in der größten Pandemie in meinem bisherigen fast 50-jährigen Leben. Entsprechend hart war der Beginn in den ersten Monaten…

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Persönliche Geschenke … wenn der Text auf der Geburtstagskarte Freudentränen in die Augen zaubert

Auf der Suche nach dem passenden Geschenk ist Kreativität gefragt. Was wünscht er sich wirklich? Was sind ihre Hobbys? Haben sie nicht eigentlich schon alles, was sie brauchen? Nach längerem Grübeln und Schauen wird klar: Ein ganz persönliches Geschenk muss her! Ich zeige euch hier, wie ich mir so ein „Geschenk to write“ vorstelle und wie ihr das ganz easy selbst machen könnt. Mehr als 14 Millionen Ergebnisse erhält man, wenn man „persönliche Geschenke“ googelt. Schlüsselanhänger, Frühstücksbrettchen, Tassen oder T-Shirts! Es gibt mehr Geschenkartikel, als die Welt jemals verschenken kann. Und um sie persönlicher zu gestalten, werden Namen und Sprüche eingraviert und aufgedruckt – aber ist das wirklich persönlich? Ich schreibe die Texte für die Karten gern selbst. Oder ich denke mir…

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Wilde wunderbare Kindheit – das hilft uns beim Schreiben auf die Sprünge

„Man verliert nichts. Die Kindheit, die Jugend ist immer noch in mir. Ich fühle sie jeden Tag.“ Das sagt Yoko Ono in einem Film – mitten in der Ausstellung „Wilde Kindheit“ im Lentos Linz. Und Musikerin Patti Smith erzählt über den Helden ihrer Kindheit, Peter Pan. Genau wie er wollte sie nicht erwachsen werden – bis heute. Ob erwachsen oder noch immer Kind – über die wilde, unbeschwerte, aber auch über eine schwierige Kindheit lässt sich viel schreiben. Ich zeige euch mehrere Schreib-Übungen, die euch auf die Sprünge helfen.„Das habe ich noch nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ Dieser Ausspruch stammt von Pippi Langstrumpf, die Heldin meiner Kindheit – und bis heute. Ein Teil der Ausstellung im…

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Reisen und Schreiben gehören zusammen wie ein altes Ehepaar

Wenn eine eine Reise tut, dann will sie doch auch was erzählen. Deshalb gehört das Aufschreiben der Erlebnisse für viele fix zum Reisen und Urlaub machen dazu. Ein Reisetagebuch zu führen hat viele Vorteile – und es gibt viele Varianten, über seine Urlaubseindrücke zu schreiben. Ich zeige euch hier ein paar Möglichkeiten und auch Gründe, warum ihr in diesem Urlaub unbedingt mitschreiben sollt. Los geht’s!Denn Reisen und Schreiben gehören irgendwie zusammen. Wie ein altes Ehepaar. Es ist vielleicht manchmal nervig, aber meistens sehr schön und vor allem: Es zahlt sich aus, wenn man durchhält und am Ende einen authentischen Reisebericht in Händen hält.Wann ist die beste Zeit zu schreiben? Morgens, abends oder ganz einfach: im Urlaub. Das habe ich schon in einem…

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Ein ideales Hochzeitsgeschenk: 3 Gründe, warum man die eigene Liebes-Biografie aufschreiben (lassen) könnte

Liebesgeschichten – das ist der Stoff, aus dem die Weltliteratur gemacht ist. Es muss aber nicht so dramatisch wie bei Romeo und Julia zugehen, damit die Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln landet. Genauso wie jede Lebensgeschichte ist auch jede Liebesgeschichte wert, erzählt und aufgeschrieben zu werden. Schon immer war meine Lieblingsfrage bei der Biografiearbeit: Wie haben Sie Ihren Mann /Ihre Frau kennengelernt? Das habe ich natürlich auch Bestseller-Autorin Hera Lind gefragt, und eine schöne Antwort bekommen, in der ein Traumschiff-Kapitän die Hauptrolle spielt (siehe Interview mit Hera).Fragen zur Liebesgeschichte stellen sich fast von selbst: Wie war das Kennenlernen? War es Liebe auf den ersten Blick? Gab es einen spektakulären Heiratsantrag? Schöne gemeinsame Momente? Saure Zeiten? Das alles lässt sich in einem Buch festhalten…

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So schmeckt Kindheit: Kaiserschmarrn und Kartoffel-Wirrler – was wurde bei euch zu Hause gekocht?

Essen und die Rituale rundherum sind Teil jeder Biografie. Dabei geht es nicht nur um Rezepte, die Gerichte sagen auch viel über uns und unsere Familien aus. Sind wir auf dem Land oder in der Stadt? Arm oder reich? Genießer oder Pragmatiker? Es ist also sinnvoll, sich beim biografischen Schreiben dem Essen zu widmen. Wie das geht und 5 Tipps, was ihr aus den Geschichten übers Essen machen könnt, findet ihr in diesem Beitrag.   Wenn bei uns zu Hause Kaiserschmarrn auf dem Speiseplan stand, war Schnelligkeit gefragt. Alle vier Kinder (siehe Foto) saßen schon bereit, wenn Mama die große Glas-Form in die Mitte des Tisches stellte. Sie teilte aus, jeder bekam seinen gerechten Anteil. Das war ihr sehr wichtig. Doch wer wirklich…

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Die Ribisel ist reif! 17 Gründe, warum ich biografisches Schreiben so mag

Das Leben ist süß-sauer, es schenkt uns fruchtige und bittere Momente - genau wie die Ribisel (für alle nördlich von Bayern: es handelt sich dabei um eine rote Johannisbeere).  Die Ribisel ist ein Symbol für die Aufs und Abs im Leben - und auch für mein neu gegründetes Unternehmen (im Bild mit dem amtlichen Dokument!), bei dem die Biografien der Menschen im Mittelpunkt stehen.  Ribisel ist außerdem die Abkürzung für meinen Nachnamen Riedler-Bittermann. Kreiert haben den Begriff meine Freunde Alex und Bärbel, die meine Familie immer als „die Ribiseln“ bezeichnen. Und das passt! Ribiseln erinnern ans Leben, haben eine strahlend rote Farbe und schmecken – vor allem in einem Ribiselkuchen.  Bitter-süß kann auch das Schreiben sein und unsere Geschichten aufs Papier zu…

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